Am Meer

Herrlich

Stunden am Meer.
Himmel und Ruhe.
Laufen und staunen.
Sandige Schuhe.
Das Meer in der Nase,
das Meer auf der Haut.
Eine Lachmöwe,
die zu mir runterschaut.


Was der Wind sein kann

Ohrensauser
Nasenputzer
Gräserflüsterer
Sandauftürmer
Wellenpeitscher
Booteschaukler
Drachenliebster
Himmelsstürmer


Fragen über Fragen

Fischen Austernfischer Austern,
bohrt der Wattwurm tief?
Heulen Heuler um die Wette
schaurig schön und schief?

Kegeln Kegelrobben heimlich
in der Nacht am Strand?
Oder liegen sie und träumen
auf der Seehundsbank?

Macht die Wellhornschnecke Wellen
nur bei Wind und Sturm?
Sieben sieben Sandgarnelen
vor dem Aussichtsturm?

Schnäbeln Säbelschnäbler zärtlich
ganz nach Vogelart?
Sanft mit leisem Schnabelwetzen,
liebevoll und zart?

Sind die Quallen Quasselstrippen?
Quatschen sie nur Quatsch?
Werfen Quallen mit Tentakeln
Modder, Schlick und Matsch?

Putzt der Plattfisch Kutterplanken,
liegt er danach platt
zwischen lauter Planktonpflanzen
und frisst sich dort satt?

Tragen Taschenkrebse Taschen
voll mit Krebssalat?
Oder üben sie bei Ebbe
einen Krebsspagat?

Fährt ein Seestern mit dem Dampfer
übers weite Meer?
Ohne Kompass, ohne Fernrohr,
einfach kreuz und quer?

Krabbeln Krabben unter Wasser?
Wuscheln Muscheln gern?
Haben Möwen wie die Menschen
einen Lieblingsstern?

Das sind Fragen über Fragen.
Kennt die nur der Wind?
Ich kann dazu gar nichts sagen:
Frag doch mal ein Kind.


Hafen

Im Lichtstrahl
tanzende Wellen
Rundum
ein Tönen und Klingen
Boote singen
ihr Lied:
Vom Fortfahren
und Wiederkommen


Handstand am Sandstrand

Handstand bleibt Handstand,
und Sandstrand bleibt Sandstrand,
und Handstand am Sandstrand
ist schöner als Wandstand.


Sandfloh

Sandfloh
bleibt Sandfloh,
und Strandklo
bleibt Strandklo!


Träumerei

Schiffe, die im Hafen liegen,
hören nachts das Meer.
Manchmal träumen sie von Wellen,
schaukeln hin und her.
Züge, die am Bahnhof stehen,
träumen, wie geschwind,
Räder rattern, Räder rollen,
schneller als der Wind.
Bunte Luftballons, die schweben,
hoch und weit hinaus,
träumen, dass sie runterkommen,

träumen von Zuhaus.

Zurück
Zurück

Küche

Weiter
Weiter

Ab ins Grüne!